Dezentraler Parteitag des Kreisverbandes Trier/Trier-Saarburg am 6.Mai 2012

Um ihrem Ruf als Mitmachpartei gerecht zu werden
führt der Kreisverband Trier/Trier-Saarburg der PIRATEN am 6.Mai den
ersten dezentralen Parteitag durch: er findet gleichzeitig in Trier und
Baustert (Eifel) statt. Bereits der Bundesparteitag in Neumünster hatte
gezeigt, dass der enorme Mitgliederzuwachs der letzten Jahre innovative
neue Möglichkeiten erfordert, um Mitgliedern weiterhin die Mitbestimmung
ohne Delegation zu ermöglichen.

Heiko Müller, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands meint
hierzu: “Für uns ist dieser Kreisparteitag ein Experiment zur
Erweiterung der Teilnahmemöglichkeiten von Parteimitgliedern und Bürgern
im 21. Jahrhundert. Wir haben zwar mittlerweile enorme technische
Möglichkeiten entwickelt, aber die Gestaltung der politischen Arbeit
steckt noch viel zu sehr in den Strukturen von vor 100 Jahren fest.”

Die Vorteile von dezentralen Parteitagen liegen in den verringerten
Anfahrtswegen für die Teilnehmer, der Abschwächung von regional
beeinflussten Abstimmungen durch Einbeziehung mehrerer Regionen sowie
der geringeren Anzahl von Teilnehmern an einem einzigen Ort.

Kern des dezentralen Parteitags bildet die Versammlungsleitung, die für
die Verknüpfung der einzelnen Versammlungen zuständig ist. Die
Verknüpfung erfolgt dabei mittels technischer Hilfsmittel wie z.B. einer
Live-Übertragung per Internet. Hierbei gilt es, nicht nur technische
Hürden zu überwinden, sondern auch eine Geschäftsordnung zu entwickeln,
welche konform zum Parteiengesetz die besonderen Gegebenheiten eines
dezentralen Parteitages berücksichtigt. Johannes Thon, Beisitzer im
Landesvorstand:  ”Als Versammlungsleiter werde ich wohl den ersten
dezentralen Parteitag einer parlamentarischen Partei in Deutschland
leiten. Ich bin ziemlich aufgeregt und werde jetzt erst einmal die neue,
angepasste Geschäftsordnung büffeln.”

Die Erfahrungen aus dem dezentralen Parteitag werden dokumentiert,
ausgewertet und in die Konzeption von dezentralen Parteitagen auf
Landes-, sowie Bundesebene einfließen.

Der Trierer Vorsitzende Christian Hautmann ist schon darauf gespannt,
die Auswirkungen auf die deutsche Parteienlandschaft zu sehen:
“Dezentrale Parteitage sind eine Möglichkeit um auch weiterhin
basisdemokratisch agieren zu können. Den Trierer Piraten liegt es am
Herzen, dass wir auch in Zukunft alle Mitglieder an der politischen
Entscheidungsfindung beteiligen können.”

Kurzerklärung “dezentraler Parteitag” als Video:
http://www.youtube.com/watch?v=kEU0Ul5hIII

Die Geschäftsordnung für den dezentralen Parteitag:
https://trier.piratenpad.de/GO-FINAL

Folgende Anträge für das Kommunalprogramm werden dort bearbeitet:
https://trier.piratenpad.de/Antragsfabrik 

Die Orte des dezentralen Parteitags:

Trier:
Café Kokolores
Domfreihof 1b
54290 Trier (Innenstadt)

Baustert:
Golfclub Südeifel
Auf Kinnscheid 1
54636 Baustert

 

 


Die Piraten Trier begrüßen die Forderungen nach mehr Transparenz im Stadtrat – sehen aber noch mehr Potential.

“Wir begrüßen die Überlegungen des Stadtrates, die Sitzungen per Audiostream zugänglich zu machen. Allerdings sollten auch alle Dokumente, die den Diskussionsinhalt betreffen, zugänglich gemacht werden. Erst dann können die Bürger sich ein klares Bild über die aktuelle Beschlußlage machen.” so Christian Hautmann, Vorsitzender der Piratenpartei Trier. “Außerdem muß eine Möglichkeit geschaffen werden, dass sich auch der ‘einfache Bürger’ an der Diskussion aktiv beteiligen kann.”

Die PIRATEN wünschen sich eine Änderung der Geschäftsordnung, um den direkten Dialog zwischen Bürger und Stadtrat zu ermöglichen. “In den Diskussionen um die ‘Projekt X Skatehalle Trier’, die ‘Blaue Lagune’ und das Grillverbot im Palastgarten gab es sichtbare Bemühungen der Bevölkerung, in die Diskussion einzusteigen. Allerdings erlaubte es die aktuelle Geschäftsordnung nicht, dass sich Gäste in die Sitzungen einbringen.” kritisiert Moritz Rehfeld, Schatzmeister der Piratenpartei Trier.
Zudem fehlt die Möglichkeit, den Bürger im Vorfeld der Sitzungen an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Mittels spezieller Programme könnten alternative Antragsvarianten ausgearbeitet werden, die der Stadtrat bei Bedarf aufgreifen kann.Die Bereitschaft der Stadtratsmitglieder, sich mit Eingaben aus der Bevölkerung konstruktiv auseinanderzusetzen, ist gefragt.


“Niemand ist perfekt. Manchmal hat man bei der Antragsstellung bestimmte Dinge nicht bedacht, die jemand anderes gerade auf dem Schirm hat. Wenn man die ‘Schwarmintelligenz’ nutzt und Bürger bei der Themenausarbeitung beteiligt, ist die Wahrscheinlichkeit für eine bessere Entscheidung erheblich höher. Das Ignorieren der ‘Intelligenz der Masse’ ist in den heutigen Tagen keine Option mehr”, so Ingo Sauer, der Pressesprecher des Landesverbandes der Piratenpartei.
Quellen:



Die Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg begrüßt den Protest gegen das neue Tarifmodell der GEMA

Zum ersten Januar des Jahres 2013 wird die GEMA ihr neues Gebührenmodell einführen. Die bisherigen elf Tarife werden durch zwei vereinfachte Tarife ersetzt. Begründet wurde diese Veränderung damit, dass das Modell einfacher und kostengünstiger werden soll. Die Novellierung des Tarifsystems wird allerdings für viele Veranstalter und Diskothekenbesitzer ein Kostenwachstum von über 300% der Lizenzgebühren bedeuten.[1]

 

Auf die Veröffentlichung des Modells hin gab es deutliche Reaktionen von Trierer Veranstaltern. Die Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg begrüßt die Klage der Trierer Veranstalter gegen dieses Modell.

“So kritisch wir die Preiserhöhungen sehen, glauben wir nicht, dass die GEMA dem öffentlichen Druck stattgeben wird, da die GEMA die rechtliche Grundlage besitzt, ihre Gebühren zu erhöhen. Wir hoffen, dass sich stattdessen mehr Menschen mit alternativen Lizenzmodellen beschäftigen. Wir  denken, dass dies Künstler und Veranstalter für Modelle wie die der CreativeCommons Organisation [2] begeistern wird.”, so Christian Hautmann, Vorsitzender der Piraten Trier.

 

Der alte Tarif kostet eine Discothek in der Größe von bis zu 200 Quadratmetern pauschal 3726,40 € pro Jahr. Bei dem jetzt vorgestellten Modell wird die GEMA einer Discothek mit einer Größe von bis zu 200 Quadratmetern bei 4 Euro Eintritt und 3 Veranstaltungen pro Woche 11.232 € Gebühren pro Jahr berechnen. Dies liegt daran, dass das neue Modell keine pauschalen Vergütungen mehr erlaubt, lediglich ein Rabatt von 10% bei mehr als 15 Veranstaltungen ist möglich. Darüberhinaus werden bei Spiellängen von über 5 Stunden noch einmal 50% der Gebühren fällig. [3]

“Es sind längst nicht nur die Veranstalter, welche von der Thematik betroffen sind. Musiker, wie auch Konsumenten sollten sich die Frage stellen, ob sie Teil einer solchen Erlaubniskultur oder aber des offenen Austausches sein wollen.” so Anne Schaaf aka Fräulein Trampolin, DJane und Veranstalterin aus Trier.

CreativeCommons ist eine Organisation, welche Urhebern vorgefertigte Lizenzen zur Verfügung stellt, die deutlich vielseitiger sind als die gesetzlich vorgegebenen. Dadurch wird einem Künstler die Möglichkeit gegeben, die Verbreitung ihrer Musik zu erlauben, ohne die kommerziellen Rechte abzutreten.

“Ich hoffe, dass sich in Zukunft mehr Veranstalter davon überzeugen lassen, GEMA-freie Musik zu spielen. Wir haben mit der ‘lauten Laune feat. Open Music’ in Trier schon eine Veranstaltungsreihe, die ausschließlich freilizensierte Stücke spielt.” so Moritz Rehfeld, Schatzmeister der Piraten Trier und Mitglied des Open Data Movement Trier.

 

[1] http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/kultur/Kultur-in-der-Region-Gebuehren-Schock-Diskos-und-Festen-droht-das-Aus;art764,3122889

[2] http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/

[3] https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_ad/tarif_u_v.pdf

 


Big Brother Trier

– Gemeinsame Pressemitteilung der Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg und des Chaos Computer Club Trier zur sofortigen Veröffentlichung -

Presseberichten zufolge plant die Polizei, während der Heilig-Rock-Wallfahrt in der Innenstadt Videoüberwachungsanlagen zu installieren. Diese dienen laut Polizei der Sicherheit der Pilger und machen personalintensive Einlasskontrollen und Durchsuchungsmaßnahmen überflüssig. Überwacht werden sollen unter anderem der Domfreihof, die Sternstraße, der Hauptmarkt und der Palastgarten.

Der CCC Trier und die Piratenpartei kritisieren dieses Vorgehen. Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Überwachungskameras die Sicherheit eines überwachten Ortes oder einer Veranstaltung nicht gewährleisten können. Im Notfall ist zeitnahes Eingreifen erforderlich, Kameras gaukeln jedoch Sicherheit nur vor. Im Gegenzug steht der vermeintliche Gewinn an Sicherheit in keinem Verhältnis zu den Einschränkungen, welche die Besucher und Bewohner aufgrund der Videoüberwachung in Bezug auf den Schutz ihrer Privatsphäre hinnehmen müssen.

Von einem friedlichen Pilgerfest gehen die Einsatzplaner eingedenk der Erfahrungen der letzten Wallfahrt 1996 auch in diesem Jahr laut eigener Aussage aus. „Wenn die Einsatzplanung von einem friedlichen Fest ausgeht, stellt sich die Frage, warum dann auf derart verschärfte und die Persönlichkeitsrechte der Passanten einschränkende ‘Sicherheitsmaßnahmen’ zurückgegriffen werden soll.”, sagt Petra Ocksendorf, Pressesprecherin des Chaos Computer Club Trier e. V.

„Es könnte fast der Eindruck entstehen, dass die Besucher des Pilgerfestes potentielle Terroristen seien, wenn wegen dieses Events die Innenstadt derart überwacht werden soll. Sowohl die Trierer Bürger als auch die Pilger haben ein Recht darauf, dass ihre Privatsphäre auch in der Öffentlichkeit geschützt wird. Die Ausübung des eigenen Glaubens ist eine intime Angelegenheit. Gerade Pilger sollten deswegen während der Wallfahrt nicht weltlich überwacht werden.”, so Christian Hautmann, Vorsitzender der Piratenpartei Trier.
Statt anhaltsloser Kontrolle plädieren beide Gruppen dafür, eine Atmosphäre des Vertrauens durch persönliche Ansprache zu schaffen und so eine friedliche Wallfahrt zu ermöglichen.

Quellen:


Piraten Trier veranstalten den ersten dezentralen Parteitag

Am 6. Mai diesen Jahres wird die Piratenpartei Trier in einem Pilotprojekt den ersten dezentralen Kreisparteitag ausrichten. Dazu werden mehrere Versammlungsorte vernetzt.

Im Nachklang der Berliner Landtagswahl hat das Mitgliederwachstum der Piraten stark zugenommen. Die Grenze von 20.000 Mitgliedern wurde vor Kurzem überschritten und ein Abklingen dieses Ansturms ist nicht in Sicht. Am letzten Bundesparteitag haben daher 1.300 stimmberechtigte Mitglieder teilgenommen. Zeitweise konnten akkreditierte Mitglieder aus Platzgründen den Veranstaltungsort nicht betreten. Im Unterschied zu den klassischen Parteien sind die Piraten basisdemokratisch organisiert und benutzen kein Delegiertensystem. Das bedeutet, dass jedes Mitglied der Piratenpartei auf den Versammlungen aller Ebenen Rede-, Antrags- und Stimmberechtigung hat.

Bernd Schlömer, der stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland, erklärte auf der Bundespressekonferenz am Dienstag letzter Woche, dass man auch weiterhin auf die Schwarmintelligenz – also die “Weisheit der Vielen” – setze. Um dies auch bei weiter steigenden Mitgliederzahlen zu realisieren, sollen dezentrale Parteitage als eine mögliche Lösung dienen.

Der Trierer Vorsitzende Christian Hautmann ist schon darauf gespannt, die Auswirkungen auf die deutsche Parteienlandschaft zu sehen: “Dezentrale Parteitage sind eine Möglichkeit um auch weiterhin basisdemokratisch agieren zu können. Den Trierer Piraten liegt es am Herzen, dass wir auch in Zukunft alle Mitglieder an der politischen Entscheidungsfindung beteiligen können.”

Die Piraten Trier werden im Mai den ersten dezentralen Parteitag in der deutschen Politikgeschichte ausrichten und übernehmen damit eine Vorreiterrolle in der Ausgestaltung einer neuen Politikkultur. Gleichzeitig wird dieser dezentrale Parteitag als Pilotprojekt wichtige Erkenntnisse für weitere Veranstaltungen dieser Art liefern.


OK54 – Nachgefragt – Wer sind die Piraten?

Christian Hautmann, Vorsitzender der Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg, zu Gast bei Nachgefragt im Offenen Kanal Trier.

Vollständies Video auf youtube


Blaue Lagune, Transparenz und Bürgerbeteiligung

Die Trierer Piraten haben sich auf der Diskussionsveranstaltung über den Bau des Radweges und die Schließung der blauen Lagune am vergangenen Samstag für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung ausgesprochen.

Eigentlich hätte man breite Kritik aus der Bevölkerung erwarten können, denn ein ähnlicher politischer Schnellschuss wurde bereits mit dem geplanten Grillverbot im Trierer Palastgarten am Bürger vorbei erdacht. Spätestens hier hätte es den aktuellen Lokalpolitikern auffallen müssen, dass es ein Kommunikationsproblem zwischen ihnen und dem Souverän – dem Bürger – gibt. Was kann man also tun, um genau dieses Problem zu lösen?

Im ersten Schritt müssen Vorgänge im Stadtrat transparent gemacht werden, damit die Bürger sich umfassend informieren können. Im zweiten Schritt müssen Bürger frühzeitig am Diskurs über die Stadtentwicklung beteiligt werden und sollten, wenn möglich, Stimmrecht zugebilligt bekommen.

„Dem Bürger ist es unmöglich, Entscheidungen des Stadtrates auf Mikroebene nachzuvollziehen und sich umfassend über die Hintergründe kommunaler Entscheidungen zu informieren. Geschäftliche Informationen werden nicht veröffentlicht, was jedoch die Vorraussetzung für einen fruchtbaren öffentlichen Diskurs ist.“, so Christian Hautmann, Vorsitzender der Piratenpartei Trier.

Die rege Beteiligung an der Diskussionsveranstaltung der blauen Lagune zeigt, dass Bürger das Bedürfnis haben, sich zu Vorgängen in der Stadt zu informieren und an der aktuellen Gestaltung der Stadt teilzunehmen. Allerdings ist der Dialog mit dem Bürger mangelhaft und direktdemokratische Teilhabe an der Kommunalpolitik de facto nicht existent. Der Bürgerhaushalt wird unter das Sparmotto gestellt und Anträge, die über das Stopfen von Haushaltslöchern hinausgehen, sollen unberücksichtigt bleiben.

Nachhaltige Politik lässt sich aber leider nicht mit zwanghaftem Blick auf den Sparstrumpf realisieren, sondern bedarf der Teilhabe, der Kommunikation und vieler guter Ideen. “Wir sind absolut davon überzeugt, dass bei Einbeziehung der Bürger viel kreatives Potential und Bereitschaft zum Engagement frei würde, das derzeit ungenutzt bleibt” ,so Marc Gehlen Beisitzer im Kreisverband der Piraten.


Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg erkennt den Sinn hinter der schließung der “blauen Lagune” nicht

Die Stadt Trier plant den Pachtvertrag mit der Aral-Tankstelle in der Ostallee – von den Trierern liebevoll “blaue Lagune” genannt – nicht zu verlängern. Stattdessen soll dort eine Grünfläche samt Fahrradweg entstehen.

“Wir erkennen den Sinn hinter dieser Planung nicht.”, so Sebastian Kratz, Schatzmeister, “An dieser Stelle ist eine Grünfläche – wie sie bereits neben der Tankstelle besteht – unattraktiv, denn sie liegt zwischen zwei stark befahrenen Straßen. Das Ergebnis kann man sich in der Theodor-Heuss-Allee sowie in der Nordallee anschauen – obwohl beide in der Innenstadt liegen, werden diese von den Bürgern maximal als Weg benutzt. Hinsetzen und ein Buch lesen ist wegen des Lärms dort unmöglich – von Ballspielen ganz zu schweigen. Dasselbe Schicksal würde eine Grünfläche auf dem Gelände der “blauen Lagune” ereilen. Fahrradwege hingegen könnten problemlos mit der Tankstelle koexistieren – wenn man denn wollte. Zumal der Radweg, nach aktuellem Stand, sowieso 150 Meter weiter an der nächsten Kreuzung enden würde und kein Konzept für eine Weiterführung des Radwegs vorliegt, geschweige denn wie Radfahrer von der entgegengesetzten Richtung auf den Radweg gelangen sollen.”

“Es verwundert, dass die chronisch klamme Stadt Trier auf Pacht- und Steuereinnahmen verzichten will und dafür eine teure, pflegebedürftige Fläche errichtet werden soll”, so Christian Hautmann, Vorsitzender. “Auch auf die Frage der sozialen Verantwortung gegenüber den Angestellten wird geschwiegen, genauso auf die Frage, wo man in Trier nach 24:00 Uhr noch einkaufen könne. Beschwerden einiger Anwohner über eine seit 50 Jahren bestehende Tankstelle verwundern doch angesichts des hohen Verkehrsaufkommens in der Ostallee und der direkten Nähe des Kauflands – zumal eine Grünfläche auch nicht per se leise sein wird.”


Herzlichen Glückwunsch, Berlin!


Mit den PIRATEN haben die Bürger Berlins die richtige Alternative gesucht und sie auch gefunden: Das Votum der Wähler zeigt, dass der Bürger sich in Zukunft transparent, themenorientiert und basisdemokratisch direkt am politischen Geschehen der Hauptstadt Deutschlands beteiligen will.

»1.000 Piraten, 12.000 Plakate, unzählige Interviews, 50 Seiten Parteiprogramm, nur 35.000 EUR Wahlkampfkosten, dafür aber unermesslich viele Stunden von vielen ehrenamtlichen Helfern haben die Berliner überzeugt, dass das Abgeordnetenhaus abseits der eingefahrenen Wege der etablierten Parteipolitik eine Alternative braucht« resümiert Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, den Kraftakt des Berliner Landesverbandes. Wie üblich haben Piraten aus der ganzen Republik in Berlin mitgeholfen und freuen sich nun auch gemeinsam über dieses großartige Ergebnis.

Nerz führ weiter aus: »Für die Piratenpartei Deutschland ist es natürlich ein ganz besonderer Erfolg, in das erste Landesparlament einzuziehen. Es verleiht Glaubwürdigkeit und bietet die Chance zu beweisen, dass Piraten nicht nur Idealisten sind, sondern auch in der Lage tatsächlich etwas zu bewirken und die Politik in Deutschland nachhaltig zu verändern. Wir haben nun den Beweis angetreten, dass wir wählbar sind, dass eine Stimme für die Piraten nicht “verschenkt ist”. Wir scheitern nicht mehr an der Fünf-Prozent-Hürde und haben damit erwiesenermaßen klargemacht zum Entern!«

PIRATEN Berlin entern mit – nach ersten Hochrechnungen von 19:28 – 9,1% das Berliner Abgeordnetenhaus! Zum erstenmal seit der Gründung der Piratenpartei 2006 sind wir somit in einem Landesparlament vertreten.

Glückwünsche aus Trier!


“Freedom not Fear 2011″ am 17.09.2011 in Luxemburg

Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg unterstützt “Freedom not2 Fear 2011″ am 17.09.2011 in Luxemburg und ruft zur Teilnahme auf!

Bei der Berliner Auflage der “Freiheit statt Angst” demonstrierten am vergangenen Samstag rund 5.000 Menschen gegen den Überwachungsstaat, gegen Vorratsdatenspeicherung, eCard und Sammelwut. Am kommenden Samstag geht die Aktion in weiteren Städten Europas weiter, so unter anderem auch in Luxemburg!

Wir, die Trierer Piraten, befürworten diese Aktion, weil gerade die aktuelle wieder entfachte Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung und die Vorgaben der EU zeigt, dass das Thema Datenschutz an den Ländergrenzen keinen halt macht.

Die Demonstration findet am 17. September ab 14 Uhr statt. Treffpunkt ist um 13:45 Uhr auf dem Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt. Ab 15 Uhr informiert das Bündniss auf den “Piquet” mit Informationsständen über die Gefahren der Überwachung.

Für Fahrgemeinschaften & Übernachtungen wendet euch bitte an vorstand[at]piraten-trier.de bzw. an ahoi[at]piratepartei.lu